12. September 2018

Absage an Umweltzone

Die FDP Oldenburg freut sich außerordentlich, dass sich nun auch der Oberbürgermeister unserer Forderung nach einem konsequenten Verzicht einer Umweltzone anschließt (siehe NWZ vom 21.08.2018).

Wir sollten uns nicht weiter mit der Diskussion über die Mängel der Messstation am Heiligenweistwall aufhalten, sondern anerkennen, dass es sich dort um einen Hot Spot der Luftbelastung handelt, der nicht repräsentativ für das Stadtgebiet ist. Die konsequente Umsetzung der geplanten Maßnahmen werden auch dem Gesundheitsschutz der Bürger gerecht.

Es gilt nun die ganze Kraft darauf auszurichten, ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept umzusetzen, das dem Wunsch nach moderner Mobilität gerecht wird, ohne einzelne Verkehrsgruppen zu bevorzugen. Der Zukunft gehören emissionsarme Fahrzeuge, ein leistungsstarker ÖPNV und der Ausbau des Fahrradverkehrs. Die Stadt hat wie keine zweite in Deutschland die Möglichkeit, Forschung und Windstromerzeugung so zu verknüpfen, dass sie eine Pionierrolle für strom- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge übernehmen kann.

Einmal mehr ist nun die Bundesregierung am Zuge, das Grundübel an der Wurzel zu packen und technische Lösungen für alte, luftbelastende Dieselfahrzeuge umzusetzen.

Gerd Lampel
Pressesprecher

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