31. Mai 2017

EWE – Keine Begrenzung von Vorstandsgehältern von außen, gleichzeitig jedoch keine Abfindung bei Fehlverhalten und Misswirtschaft!

Die Freien Demokraten der Stadt Oldenburg sind gegen eine Begrenzung der Vorstandsgehälter durch Einflussnahme von außen. „Die Vertragsver-handlung über Vorstandsgehälter, sollte alleine die Aufgabe des Aufsichtsrats sein“, sagt Christiane Ratjen-Damerau Kreisvorsitzende der Freien Demokraten Oldenburg. „Die Gehälter sollen marktgerecht sein, um die besten Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen zu können“!

Wir sprechen uns aber entschieden gegen Abfindungen und Boni seitens der EWE aus, wenn Vorstandsmitglieder bei Fehlverhalten und Missmanagement, das Unternehmen verlassen müssen. Der Aufsichtsrat sollte die notwendige Energie darauf verwenden, vorbeugend wirksame Arbeitsverträge zu gestalten.

Die Herausforderungen der Energiewende, die Digitalisierung vieler Lebensbereiche und die Unternehmenssparte Telekommunikation sind so gewaltig, dass an der Aufsichtsratsspitze Sachkompetenz statt Repräsentanz stehen muss. Daher plädieren wir außerdem für einen Aufsichtsrats-vorsitzenden, der aus der Wirtschaft und nicht aus der Politik kommt.

 

Mit liberalen Grüßen

Gerd Lampel
Pressesprecher

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