15. Juni 2016

FDP fordert neuen Standort für Finanzamtsneubau

Die Oldenburger Freien Demokraten setzen sich für einen neuen Standort des Finanzamtes ein. Die Stadt sollte dem Finanzamt ein geeignetes alternatives Grundstück außerhalb des innerstädtischen Kerngebiets anbieten und das frei werdende Baugelände selbst, für eine hochwertige innerstädtische Entwicklung nutzen.

Nach Auffassung der Oldenburger Liberalen hat sich die Geschäftspraxis des Finanzamtes seit Einführung der Digitalisierung, verbunden mit der Möglichkeit der elektronischen Datenübertragung grundlegend geändert. Dadurch wird sich der Publikumsverkehr deutlich reduzieren. „Die Notwendigkeit in optimaler innerstädtischer Lage den Neubau des Finanzamtes erneut zu errichten, hat sich nach Auffassung der Kreisvorsitzenden der FDP Oldenburg Christiane Ratjen-Damerau damit erledigt“. Vielmehr sollte dieses frei werdende Filetstück städtebaulicher Entwicklungsmöglichkeiten genutzt werden, um etwa den Bedarf an Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung usw. für die Innenstadt sicherzustellen, so Ratjen-Damerau weiter.

In dem Neubau an gleicher Stelle könnte ein Service-Stützpunkt des Finanzamtes, ähnlich dem Bürgerbüro Nord verbleiben, um eine ortsnahe Beratung der Steuerzahler zu gewährleisten. Die Stadt sollte dem Land im Tausch ein Grundstück außerhalb des innerstädtischen Kerngebietes anbieten, der das Gros der Beschäftigten aufnehmen kann. So könnte die Finanzverwaltung umgehend mit der Umsetzung seines Neubaus beginnen und die kostspielige Zwischenlösung mit den Containergebäuden in Etzhorn auf ein Mindestmaß reduzieren.

Gerd Lampel
Pressesprecher

Zurück zur Übersicht