30. Juli 2016

FDP Oldenburg lehnt die Einrichtung von Stadtteilforen kategorisch ab

Die FDP Oldenburg lehnt die Einrichtung von Stadteilforen ab, weil die Möglichkeit der politischen Willensbekundung durch die Parteien und Bürgervereine wirkungsvoll und ausreichend ist.

Die Bürgervereine in Oldenburg zeichnen sich durch gewachsene Strukturen, eine hohe Identität, Kenner Ihrer Stadtteile und Bürgernähe aus. Sie sind Sprachrohr für Anregungen und Probleme in den Stadtteilen und neben den Parteien eine wichtige Säule der politischen Willensbildung. Ständige Stadtteilforen als Parallelveranstaltungen zu den Bürgervereinen, lehnen wir daher entschieden ab, so die Kreisvorsitzende der FDP Oldenburg Dr. Christiane Ratjen-Damerau.

Das Interesse an ehrenamtlicher gesellschaftlicher und politischer Arbeit sinkt seit Jahren, daher ist zu befürchten, dass eine weitere Belastung durch die Mitarbeit in Stadtteilforen, die Beteiligten an Ihre Grenzen bringen würde. Daher verwundert es uns nicht, dass die Bürgervereine die Stadteilforen geschlossen ablehnen.

Die Stadtteilforen stehen in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen und widersprechen unseren Vorstellungen von schlanker und kostenbewusster Verwaltungsarbeit, so Ratjen-Damerau weiter. Stadtteilforen dürfen keine weitere bürokratische Speckschicht bilden, hinter der sich Entscheidungsträger vor unliebsamen Entscheidungen verstecken können. Gleichwohl ist die FDP Oldenburg offen für neue Formen der Zusammenarbeit zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Bürgervereinen, dem Rat und der Verwaltung. Dazu zählt unseres Erachtens auch die stärkere Nutzung sozialer Medien, von denen die Bürger auch in der politischen Meinungsbildung immer stärker Gebrauch machen.

Gerd Lampel

Pressesprecher

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