13. August 2015

FDP warnt vor Regulierungswut

Die Freien Demokraten der Stadt Oldenburg lehnen restriktive Werbeeinschränkungen im Rahmen der Gestaltungssatzung zur Innenstadt ab. Die Stadtverwaltung darf den Gestaltungsrahmen der werbenden Kaufmannschaft nicht durch Regulierungsmanie verhindern!

„Wer eine vitale Innenstadt haben will, muss den Wettbewerb  der Anbietenden, und damit auch die dafür aktuell bestehenden und neu entwickelten Instrumente erst einmal unverdächtig hinnehmen. Über die Akzeptanz entscheiden letztendlich  die Besucher und Kunden“, erklärte Ivo Kügel, stv. Vorsitzender des Kreisverbandes.

Die Kaufmannschaft in Ihren Werbemöglichkeiten vor Ort behindern zu wollen, ist ein weiteres Mal Beleg für die Freude an Kleinlichkeit und Regulierungsmanie der Stadtverwaltung, aber auch für deren völlig falsche Einstellung zu den Kräften, die unserer Stadt lebendige Impulse geben.

Unsere Innenstadt ist in Gefahr, ihre Struktur (kleinteiliger Besatz mit individuellen Anbietern) zu verlieren. Restriktive Werbeeinschränkungen treffen aber nicht so sehr große Filialisten, als gerade die spezialisierten mittelständischen und Klein-Anbieter, die auf meist beschränkter Fläche agieren müssen. Ihre Ideen zu beschneiden, schadet dem gesamten Zentrum.

Die Innenstadt und Fußgängerzone ist nicht zum beschaulichen Pilgerweg zum Anstaunen von Gründerzeitstuck gedacht, sondern soll seine Anziehungskraft aus seinem Waren- und Dienstleistungsangebot, präsentiert in einem zeitgemäßen Ensemble aus historischen und modernen Gebäuden entfalten.

Da wir dies erhalten wollen, fordern wir für die Ideen und Aktionen des Handels volle Sympathie!

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