27. Juni 2015

Mehr Oldenburger Kompost für die Oldenburger Bürger!

Die FDP Oldenburg ist gegen eine Kommunalisierung der Grünabfall- und Bioabfallbehandlung und spricht sich für die Fortsetzung des Betriebes durch ein regionales Unternehmer aus.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die letzten 20 Jahre haben anschaulich verdeutlicht, dass ein privates Unternehmen das Kompostwerk sowohl für Bioabfälle als auch Grünschnitt erfolgreich führen kann. Es gibt daher keinen Grund, mit dieser Praxis zu brechen und den Betrieb des Werkes auf die Stadt zu übertragen.

Die Kreisvorsitzende Dr. Christiane Ratjen-Damerau argwöhnt, „ die Stadt pickt sich die Biorosinen raus, in dem sie nur noch die Grünabfälle in Oldenburg kompostieren möchte“. Damit würde ein großer Teil der Anlage (u.a. Halle mit Rotte-tunneln) stillgelegt und anderweitig nicht mehr genutzt werden können. Oldenburg verfügt über ein leistungsstarkes Kompostwerk, daher muss der Betrieb am Barken-weg fortgeführt und die Arbeitsplätze und Wertschöpfung für die Stadt gesichert werden.

Für die Argumente der Stadt, die Luftbelastung am Standort sei kritisch, haben wir kein Verständnis, so Christiane Ratjen-Damerau weiter. „ Das Kompostwerk liegt in einem Sonderbaugebiet Entsorgung, daher gibt es keinen besseren Standort für das Werk in der Stadt“. In der Vergangenheit jedenfalls gab es keine Klagen durch die Nachbarschaft!

Mit dem auslaufenden Vertrag bietet sich nun die große Chance, neben der Kosten-reduzierung auch die Vermarktung des Kompostes deutlich auszubauen. Wir stellen uns vor, dass die Stadt mehr Kompost und Kompostsubstrate unter der Marke „Oldenburger Kompost“ verkauft, so Christiane Ratjen-Damerau weiter. „Gibt es einen besseren Umweltschutz, als auf den Transport der Bioabfälle zu verzichten und gleichzeitig Torf zu ersetzen ?“. Die Stadt sollte nun durch eine kluge Ausschreibung die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.

Mit liberalen Grüßen

Gerd Lampel
Pressesprecher

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