4. August 2017

NWZ vom 4. August 2017; Kein Unterricht wegen Asbestfunden

Dass nach den Asbestfunden in der Oberschule Ofenerdiek, nun im Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) erneut Asbest gefunden und dieses mit Routineuntersuchungen begründet wird, kann nach Einschätzung des Pressesprechers der FDP Oldenburg, Gerd Lampel nicht hingenommen werden. Die Gefahren, die durch Asbest ausgehen sind seit Jahrzehnten bekannt. Dass die Raumluft im BZTG mit Konzentrationen oberhalb des Grenzwertes belastet ist, kann im Interesse der Schüler, Lehrer und Umwelt nicht akzeptiert werden!

Die Verwendung asbesthaltiger Bauprodukte wurde entsprechend ihrer Gefährlichkeit zwischen 1979 und 1991 im Hochbau stufenweise verboten. Die rechtlichen Bestimmungen verpflichten die Stadt als Eigentümerin der Gebäude, asbesthaltige Baustoffe zu identifizieren, deren Gefährdung zu ermitteln und ggf. für Sanierungsmaßnahmen zu sorgen, so der Umweltingenieur der FDP Oldenburg weiter.

Der Kreisverband der FDP Oldenburg hat die FDP Fraktion im Oldenburger Stadtrat daher dringend aufgefordert, die Stadt um Aufklärung zu ersuchen. Insbesondere möchte die FDP Oldenburg wissen, welche Gefahren von den Asbestfunden im BZTG ausgehen und welche Sanierungsmaßnahmen geplant sind? Darüber hinaus verlangt die FDP Oldenburg Auskunft darüber, ob es für alle anderen Schulen ein Asbestkataster gibt und wie der Sanierungsbedarf der Fundstellen seitens der Stadt bewertet wird.

Mit liberalen Grüßen

Gerd Lampel
Pressesprecher

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