28. Februar 2014

PM Verkehr

Die Forderung der Fraktion Die Grünen nach massiver Ausweitung von Tempo 30 Zonen und der Zusammenführung von Kfz
und Fahrradverkehr betrachten die Oldenburger Liberalen als
verspätetes Aufwärmen überalterter Ideologien. Schlimmer sei, dass damit nicht nur die Attraktivität,sondern auch die Sicherheit des innerstädtischen Verkehrs gefährdet werde.
Eine lebendige Innenstadt müsse für Einwohner wie Besucher überschaubar und ohne auf Abwehrzielende Behinderungen erreichbar sein. Auch der Pkw habe in der Abwägung der Wahl von Verkehrsmitteln seine Berechtigung. Eine generelle Tempodrosselung, so die FDP, würde statt
Entlastung mehr Stau und Stress bringen. Die ungeschützte Umlenkung von Radverkehr auf Fahrbahnen aber würde nicht nur Kindern und älteren Verkehrsteilnehmern die Orientierung erschweren, sondern die Unfallgefahr beträchtlich erhöhen. Außerdem führe es das mit hohen Kosten eingeführte Busbeschleunigungsprogramm ad absurdum.
Die Liberalen fordern dagegen:
Tempolimits gezielt, wo sie Fußgänger und Anlieger vor zu starker Beeinträchtigung schützen,
deutliche Trennung der Verkehrswege von Kfz und Rad, wo immer das möglich ist. Das Radwegenetz sei eine gute Grundlage und müsse ausgebaut werden. Aber auch nur dem Radverkehr
vorbehaltene Streckenführungen sollten vermehrt angeboten werden.
„Grüne Dogmen aus der Mottenkiste würden nur in eine Sackgasse
führen“, meint die FDP-Kreisvorsitzende
Dr. Christiane Ratjen-Damerau: „Wir wollen Vorfahrt für eine
bürgernahe und praxisgerechte Verkehrsführung in Oldenburg.“
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