24. Juni 2014

Sport ins Grundgesetz!

Pressemitteilung zum Treffen der Oldenburger Liberalen und dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Oldenburg am 18. Juni 2014

Auf Initiative der Kreisvorsitzenden der Oldenburger FDP und ehemaligen MdB, Dr. Christiane Ratjen-Damerau fand ein sportpolitischer Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Oldenburg, Dr. Gero Büsselmann statt .

Dr. Büsselmann referierte über die Sportentwicklung in der Stadt Oldenburg und die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Sportförderung, namentlich das Niedersächsische Sportfördergesetz (NSportFG von Dezember 2012) und die unlängst verabschiedete Sportverordnung (NSportFVO vom 17. April 2014). Das Leistungsgesetz gibt dem Landessportbund einen Rechtsanspruch auf eine jährliche Finanzhilfe in Höhe von 31,5 Millionen Euro. Das Sportfördergesetz garantiert dem LSB zudem eine Erhöhung der Sportförderung durch Überschüsse aus den Glücksspielabgaben.

Durch die gesetzlichen Vorgaben wurde die Finanzierung für die Strukturreform „Sportbünde 2015″ des Landessportbundes gesichert..

Trotz dieser verbesserten Rahmenbedingungen seien die Bedingungen für die Sportvereine schwieriger geworden. Der demografische Wandel, ein sich änderndes Freizeitverhalten, besonders von Kindern und Jugendlichen, und die Einführung der Ganztagsschule führe zu drastisch sinkenden Mitgliederzahlen und einer sinkenden Bereitschaft zum Ehrenamt im Sportverein. Büsselmann: „In einigen Vereinen der Sportregion herrscht bereits jetzt Katastrophenstimmung!“

Dr. Ratjen-Damerau verwies auf den Beschluss des FDP-Bundesparteitags vom 26. Mai 2014, Sport als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern. Die FDP will Ehrenamt und Freiwilligendienst durch eine neue Anerkennungskultur stützen.“ Die Umsetzung des Konzepts der Ganztagsschule dürfe nicht zulasten der Sportvereine erfolgen“, so die FDP Kreisvorsitzende.

 

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