23. September 2017

Stadionneubau

Nach Auffassung der Freien Demokraten der Stadt Oldenburg, steht die Diskussion um das neue Stadion erst am Anfang.

Verbände sollten einbezogen werden!

Spitzensport ist für die Stadt immer ein Gewinn. Auch wir Liberale freuen uns über Oldenburger Präsenz auf überregionalen Tabellen. Die Förderung einer zentralen Spielstätte sollte dabei getrennt gesehen werden von einem einzelnen Verein, sondern als Infrastruktur für die gesamte Fußball- und Vereinswelt – auch regional über die Stadtgrenzen hinaus!

Im Männerfußball kann von dritter Liga gegenwärtig allerdings keine Rede sein. “Bei dieser Lage ein Stadion für 10 bis 15.000 Zuschauer auf Verdacht zu bauen, und dafür ausschließlich städtische Mittel einzusetzen, würde eine Steilvorlage für den Einspruch der Kommunalaufsicht sein,” so Dr. Christiane Ratjen-Damerau, Vorsitzende von FDP-Kreisverband und Ratsfraktion. Sie weist darauf hin, wie auch für die Baskets Oldenburg Baumaßnahmen erst nach anhaltenden Erfolgen stattfanden.

Nicht zu vergessen sei, dass man den Fachverband Fußball und seine Dachorganisatsion, den DFB, mit in die Problemlösung einbinden sollte. Wenn Oldenburg ein geografisches Oberzentrum ist, dann müssten auch die Sponsoren und Vereine der umliegenden Kreise mit in die Diskussion einbezogen werden. Umso wichtiger ist aber nach Ansicht der FDP, ein tragfähiges Konzept zu unterstützen, das auch Sponsoren aus der Wirtschaft ermutigt, sich für den Spitzensport Fußball zu engagieren.

Dazu müssen sowohl die ideellen als auch strukturellen Voraussetzungen in der gesamten Sportwelt geschaffen werden – kurz: ein regionales Wir-Gefühl für den Fußball zum Nutzen der ganzen Stadt.

Mit liberalen Grüßen

Gerd Lampel
Pressesprecher

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