2. August 2016

Verkehrsbedingte Luftbelastungen in der Innenstadt

Mehr Ideen und weniger Ideologie im Stadtverkehr fordern die Freien Demokraten Oldenburg zur Luftreinhalteplanung im Oldenburger Zentrum. In der Sache geht es um nichts weniger als die Frage, wie kann man die Gesundheitsvorsorge in Einklang mit dem Individualverkehr und den Wirtschaftsinteressen der Innenstadt bringen ?

An Stelle monotoner „Auto raus“-Propaganda sollten konstruktive Vorschläge treten, wie sie etwa derzeit – nach einem Pilotprojekt in Münster, in Mönchengladbach getestet werden.

Dort speisen 250 Autofahrer per Adapter Daten über Strecke und Emissionen ein, woraus gesicherte Fakten zu einer optimierten Ampel-schaltung gewonnen werden sollen, sagt Ivo Kügel Mitglied des Vorstandes der FDP Oldenburg. Dadurch werden der Verkehrsfluss optimiert, Treibstoff eingespart und Emissionen reduziert.

„Es wäre der Mühe wert, dass unserer Verwaltung sich darüber sachkundig macht“, meint die FDP-Kreisvorsitzende Dr. Christiane Ratjen-Damerau und schlägt weiter vor, Luftbelastungen durch die Einführung einer intelligenten „City-Logistik zu vermindern. Dazu zählen wir u.a. Parkleitsysteme, an den Verkehrsfluss angepasste Ampelsteuerungen, intelligente Navigations-systeme oder Apps für Mitfahrgelegenheiten. Technologischer Fortschritt durch Digitalisierung des Straßenverkehrs bietet Oldenburg Chancen für Gründer und neue Arbeitsplätze. Letztendlich so Ivo Kügel weiter, „müssen alle Verkehrsteilnehmer bis zum Durchbruch der emissionsfreien Antriebs-technik (Elektromotor, Brennstoffzelle) durch Ihr Verhalten Emissionen vermeiden, wo sie zu vermeiden sind“.

Gerd Lampel
Pressesprecher
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