18. Dezember 2017

Zukunft der Bauwerk-Halle

Die in der letzten Sitzung des Kulturausschusses von der Verwaltung gegebenen Antworten auf Bürgerfragen zur Zukunft der Bauwerk-Halle befriedigen nicht. So ist die Weigerung, den ermittelten Verkehrswert zu nennen, unverständlich.

Es muss jedem Eindruck entgegengewirkt werden, als ob von Stadtseite schon eine Vorentscheidung zugunsten einer Restaurantnutzung getroffen wäre, erklärte Ivo Kügel, stv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Oldenburg Stadt.

Schon der Charakter der Halle selbst spricht gegen jede einengende und ihren Ausdruckswert vermindernde Veränderung, etwa durch eine notwendige Zwischendecke. Nur der komplette Raumbestand erlaubt wechselnde und mit verschiedenen Formen von Installation verbundene Präsentationen, wie sie das Angebot bisher erfolgreich geprägt haben. Solche Raumsituationen sind – entgegen der Verwaltungsaussage – kaum woanders gegeben.

Der berechtigte Wunsch der Gemeinnützigen Werkstätten nach inklusionsorientierter Präsenz in der “Mitte der Stadt” wird von der Randlage der Bauwerk Halle eben nicht erfüllt. Ihren schon bestehenden Aktivitäten (VHS, Stadtmuseum, Arbeitsagentur und in Kürze auch noch Alter Landtag) könnte eine weitere von der FDP bereits vorgeschlagene in der zentral gelegenen ehemaligen Gaststätte Steffmann folgen. Hier hätte die Verwaltung Gelegenheit, Wege zu ebnen, ohne bestehende Strukturen zu zerstören.

Mit liberalen Grüßen

Der Kreisvorstand
FDP Oldenburg Stadt

Zurück zur Übersicht